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Kultur | 11.10.2008 | 09:00 UTC

Neuer Ärger um "Vorleser"-Verfilmung

Neuer Ärger in Hollywood um die Filmversion von Bernhard Schlinks Bestseller "Der Vorleser": Produzent Scott Rudin ist von dem Projekt abgesprungen und hat seinen Namen aus dem Filmabspann streichen lassen, berichtete das Filmblatt "Variety" am Freitag (10.10.2008). Rudin, der im Februar als Produzent von "No Country for Old Men"mit dem Oscar für den besten Film ausgezeichnet wurde, hat sich angeblich mit den ausführenden Produzenten Harvey und Bob Weinstein überworfen. Schon vor Wochen war ein Streit um den Starttermin für den Film hochgekocht. Rudin und Regisseur Stephen Daldry hatten auf mehr Zeit für die Nachbearbeitung des Filmmaterials gepocht - mit einer Premiere in 2009. Die Weinsteins strebten eine frühere Veröffentlichung an.

 

 

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