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Unternehmen | 27.12.2006

DW-RADIO: Neuer Leiter des Amharischen Programms viel gefragt

 

Der ausgewiesene Experte für Entwicklungen am Horn von Afrika, Ludger Schadomsky (36), ist neuer Leiter des Amharischen Programms von DW-RADIO - und in der aktuellen Krise in der Region viel gefragt.

 

In jüngster Zeit hat sich der in Köln lebende Journalist vor allem mit Somalia als „failed state“ sowie mit der Frage der Nahrungsmittelsicherheit in Äthiopien beschäftigt. In diesen Tagen ist er als Experte für Entwicklungen am Horn von Afrika besonders gefragt. Schadomsky zur Lage im Kriegsgebiet: "Bis zu 14 Akteure sind in den Konflikt verwickelt, darunter neben den unmittelbaren Kriegsparteien Somalia und Äthiopien auch Sympathisanten - und Waffenlieferanten - wie Eritrea, Iran, Saudi Arabien und Syrien. (Macht-)politische, religiöse, vor allem aber kaum beleuchtete ethnische ("Clan"-)Konflikte sorgen für eine hochbrisante Gemengelage in einem Land, das laut Washington al Qaida-Zellen beheimatet, die für Bombenattentate in Kenia und Tansania verantwortlich sind."

Schadomsky volontierte nach seinem Studium der Afrikanistik und Politologie 1998 beim deutschen Auslandsrundfunk und arbeitete anschließend als freier Journalist zu Afrika-Themen. Er berichtete für die DW und weitere ARD-Anstalten insbesondere aus Krisengebieten wie Angola, Somalia, Kongo, Äthiopien oder Liberia. Seine Reportagen wurden für internationale Medien-Preise nominiert.

Seit 1965 erreicht die Deutsche Welle in amharischer Sprache über Kurzwelle Hörerinnen und Hörer vor allem in Äthiopien und Eritrea und den an Äthiopien angrenzenden Regionen Somalias, darüber hinaus auch im Exil lebende Menschen, die aus der Region stammen. Einer aktuellen Studie zufolge ist DW-RADIO/Amharisch das meistgehörte internationale Radioprogramm in Äthiopien.

Seit den Wahlen 2005 ist die Bedeutung des Programms noch weiter gestiegen. Schwerpunkte des Angebots sind sowohl die Berichterstattung über Deutschland und Europa sowie originäre Informationen über die sicherheitspolitisch wichtige Zielregion am Horn von Afrika. DW-RADIO gilt hier als eine der wenigen unabhängigen Stimmen. „Angesichts der andauernden Krise am Horn von Afrika, die sich in diesen Tagen in Somalia zuspitzt, kommt unserem Programm eine besondere Bedeutung zu. Jeden Tag zählen viele Millionen Hörer auf die Berichterstattung der Deutschen Welle“, so Bettermann.

Kontakt:

Tel: +49-228-429 - 4971
Fax:+49-228-429 - 4978
Ludger.Schadomsky@dw-world.de
www.dw-world.de/amharic

 

 
 

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